Raus aus der Komfort-Zone: Wie du dich der Angst alleine zu reisen stellst

Anfangs Juli hatte ich zusammen mit Boalingua einen wundervollen Abend und Workshop zum Thema “alleine reisen”. Jetzt bin ich in diesem Blogpost und Video dieser Angst tiefer auf den Grund gegangen – Wovor haben wir wirklich Angst? Und wie können wir lernen mit dieser Angst umzugehen und trotz allem unsere Komfort-Zone erweitern? – und teile mit dir meine persönlichen Gedanken und Tipps.

Woher kommt eigentlich die grosse Angst alleine zu verreisen und eine komplett neue Herausforderung zu wagen?

Wenn ich an meine persönliche Erfahrungen denke, dann liegt es wohl daran, dass wir noch nicht komplett an uns glauben und auch auf unsere Intuition vertrauen. Wir fühlen uns irgendwo un(bewusst) noch von unserem Wohnort, Familie, Freunde, Partner abhänging.

Weil, wenn wir uns auf unsere eigene äussere Reise machen, dann tauchen wir auch tiefer in unsere innere Reise ein.

Wenn du alleine bist, musst du lernen dich auf dich selbst zu verlassen, dir selbst zu vertrauen und dich von dir selbst leiten zu lassen.

Plötzlich bist du mit Herausforderungen konfrontiert und darfst diese auch alleine händeln.

picture by @piabrunost

Herausforderungen müssen nicht immer im Aussen passieren, sondern es sind eher die inneren Herausforderungen, die bei alleinigen Reisen auftreten. Es kann sehr beängstigend sein, wenn plötzlich all die Emotionen und Gedanken hochkommen, die du im Alltagstress und während Dauerbeschäftigungen plus/minus erfolgreich verdrängen konntest.

BOOOM machts plötzlich und alles ist da – unbewusst denke ich haben wir davor Angst – dass uns endlich all das einholt, was wir uns bisher nicht getraut hatten zu fühlen und anzuschauen – irgendetwas, das Platz braucht in unserem Leben. Und wenn halt im Aussen Platz geschaffen wird, was bei einer Reise durchaus passiert, da du nicht mehr von deiner gewohnten Umgebung “eingekuschelt” bist, dann dürfen diese Gedanken und Gefühle endlich eintreten.

Es ist wichtig, dass du verstehst, dass eine Reise nicht einfach ein easy Weg in die Freiheit ist – darüber habe ich schon einmal auf Connis Blog Planet Backpack geschrieben – sondern, dass wahre Freiheit von Innen kommt.

Wie geht man denn mit Gefühlen, Angst und unseren inneren Mauern um?

1. Am besten startest du eine Mindfulness Praxis – das heisst du dich in Achtsamkeit übst und das geht am besten in der Meditation und beim Single-Tasking (das Gegenteil von Multitasking). Wer Angst hat, das Meditation zu esoterisch ist (auch nur eine innere Resistenz und Ausrede), der darf sich gerne mal auf Google über wissenschaftlich belegte Studien zur Meditation informieren. Übe dich im langsamen laufen und morgens und abends einfach 1 Minute lang deinen Atem beobachten. Du kannst es dann nach einer Woche z.B. auf zwei Minuten steigern. Es geht nicht darum, dass du im Lotussitz 5 Stunden im Tag meditierst – aber dass du dich mit dir selbst connectest – du baust eine kabellose Verbindung mit dir selbst auf . Vielleicht möchtest du auch mal Yoga oder Qi Gong probieren oder mache eine Yoga Nidra Meditation auf Youtube – probier einfach aus, lass dich inspirieren und nimm daraus etwas mit, was du in deinen Alltag bringen kannst. Und dann höre auf 20 Dinge gleichzeitig zu machen – sei mal offline und esse einfach nur, laufe ganz langsam, nimm dir Zeit für Raum und Atem. Tut alles unglaublich gut und hilft dir deiner Angst achtsam gegenüber zu treten.

2. Im Moment, wo die Angst akkut auftritt, ist es wichtig, dass du alles erstes atmest und wie meine beste Freundin immer sagt, einen reality check machst – wie wahr ist das, was dir Angst macht? Und dann sitze einfach für einen Moment ruhig da, vielleicht mit deinen Händen auf dem Bauch oder Herzen und spür dich. Spür die Angst, lass sie durch dich hindurchfliessen und immer wieder reality check – ist diese Angst ganz praktisch wahr? Werde ich gerade von einem Hai gefressen, ausgeraubt, komplett alleine oder vom Ex beschimpft? Falls ja, dann hol dir unbedingt Hilfe – es immer gut, wenn man auf dieser inneren Reise unterstützt wird. Aber falls nicht, hilft dir dass die Angst greifbarer zu machen. Eine Mindfulness/Meditation Praxis unterstützt dich in diesen Momenten sehr, weil du schon vorher quasi langsam übst alleine mit dir zu sein und zu fühlen.

3. Connecte dich mit deinem Herzenstribe – umgebe dich mit den Menschen, die auf einem ähnlichenWeg sind. Nichts tut so gut wie zu erkennen, dass du nicht alleine mit deinen Ängsten bist und man sich gegenseitig halten und inspirieren kann. Entweder sind das Reisende oder eine Yoga Community – online oder offline – sei mit den Menschen, die dir gut tun.

4. Hole dir Unterstützung – energetische Heilmethoden kommen immer mehr und nicht zu unrecht – es tut so gut nicht nur Symptome zu behandeln bzw. zu unterdrücken sondern wirklich an die Wurzel unserer Ängste & emotionalen Wunden zu gehen und dort diese ganzheitlich zu heilen – auch wenns unglaublich weh tun und unangenehm sein kann – schlussendlich wollen wir uns davon richtig befreien und nicht nur auf eine kurze Zeit in den Hintergrund schieben – das Schieben funktioniert nämlich auf Dauer nicht – irgendwann gibts denn Knall und dann musst du dich dem stellen. Ich kann dir ThetaHealing, Healing Vibes Meditation und auch andere Sachen wie Wing Wave, Cranio Sacral, Reiki und und und empfehlen – spür für dich heraus was dir am besten gut tut. Es geht nicht darum was “besser” ist oder dass du logische Argumente haben musst – die richtige Methode ist, welche du in diesem Moment spürst – ein anderes Mal kanns wieder was ganz anderes sein. :)

5. Erinnere dich daran, dass du doch wachsen möchtest – dass du in deine volle Kraft kommen möchtest und dazu gehört auch manchmal schmerzhaft aus deiner Komfortzone heraus zu treten. Aber schlussendlich möchtest du im Leben deinem Herzen und nicht Ängsten folgen – obwohl wenn ichs genau nehme, dann ist es gut der Angst zu folgen – im Sinn von gehe dort, wo es Angst macht, dort wo innerlich Resistenzen auftreten und du dich davon mit Ausreden dagegen sträubst – dort warten Wachstum, Heilung und Freiheit – immer und immer wieder übrigens – es ist ein One-Way-Ticket in Richtung Authentizität und  herzorientiertes Leben.

6. Vielleicht schreibst du dir mal deinen perfekten Tag und WHY auf – von wie du dich fühlen, wo & mit wem du dort sein wirst, was du beruflich von Herzen machen möchtest, wieso du das alles willst und hey mit einem Datum wann du dieses Leben haben möchtest und drei kleinen konrekten Schritten dahin – ich habe mir ein Jahr Zeit gegeben und hatte absolut keine Ahnung wie das funktionieren soll – musst du auch nicht – fang in kleinen Schritten heute schon an und vertraue darauf, dass sich die Möglichkeiten zeigen werden und du diese dann mutig anpacken darfst! 

Falls du noch tiefer in dieses Thema “alleine reisen” eintauchen möchtest, ich habe hier einen kleinen online Workshop für dich.

Am 19. August gebe ich in Zürich meinen Empowerment Workshop – wo du übst aus deiner Komfort-Zone herauszutreten und danach mutig in dein Leben zurückkehrst!

Übrigens berät dich das tolle Boalingua-Team jederzeit gerne kostenlos – melde dich easypeasy für einen Termin an – denn, das Beste ist, wenn du sofort mit deiner “Tatendrang-Energie” mitfliesst und nicht nur träumst, sondern auch tust.

 

Dieser Blogpost ist in einer kreativen Zusammenarbeit mit Boalingua entstanden. Grosses Dankeschön an White Dust für die leckere Limonade und James Jar & Co. für das leckere vegane Essen. Ich bin dankbar mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die meinen Werten entsprechen! 

[ssba]

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